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Ästhetik als medienpädagogischer Orientierungsrahmen

Ein zentrales Anliegen von Bildungsititutionen sollte die Fähigkeit sein, Bilder zu vermitteln und mit ihnen kommunizieren zu können um den Anforderungen der mordernen Mediengesellschaft gerecht zu werden. Neben dem Fehrnsehn tritt dabei vor allem das Internet mehr und mehr in den Vordergrung. Mit der Nutzung des Internets wird die Fähigkeit, Bilder und Bildzusammenhänge einschätzen und nach dem Informationsgehalt filtern zu können, zu einem maßgeblichen Bestandteil praktischer Medienkompetenz.

Eine ästhetische Orientierung in der Medienpädagogik geht in der Regel davon aus, dass Bilder unser Denken und damit unsere Wirklichkeitskonstruktion beeinflussen. Die ästhetische Orientierung medienpädagogischer Konzepte kann verdeutlichen, was es für eine Bedeutung haben kann, mit Bildern zu täuschen und mit Bildern zu enttäuschen. Es wird damit die Fähigkeit vermittelt, mit Bildern kommunizieren und Bilder diskutieren zu können – eine Vorstellung davon zu haben, wie Bilder zustande kommen, auf welche Weise sie Meinungen hervorrufen und wie sich Bild/Text-Verhältnisse zu der emotionalen Rezeption von scheinbar objektiven Medienbotschaften verhalten.
Kaum eine Generation zuvor ist mit so vielen audiovisuellen Reizen aufgewachsen wie die gegenwärtige.

Nach Franz Josef Röll verweisen Fotos, Zeitschriften, Kataloge, Werbung, Fernsehen, Kino und Computer seit einigen Jahrzehnten auf einen neuen Diskurs bei der Aneignung von Realität und prägen somit das Wirklichkeitsverständnis durch das Bild. Röll geht davon aus, dass im kommunikativen gesellschaftlichen Diskurs die sozialästhetische Kompetenz im Umgang mit Bildern zu einer Ausgangsvoraussetzung werden wird, um sozial und politisch agieren zu können.

10.1.09 09:00

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